Herzenssache… wenn die Liebe Jesu mal wieder neu sortiert.

Ihr Lieben,

das hier ist ein Beitrag, geschrieben am 09.09.2020… als „Verarbeitung“ einer gigantischen Erfahrung mit Jesus, unserem Schöpfer. Hier ist keine weltliche Logik am Start. Solltet Ihr die hier vorfinden wollen, muss ich Euch leider beizeiten enttäuschen: hier ist Gottes Logik zugange. Die kapiert man meist nicht auf Anhieb 🙂


Zur Erklärung: ich darf einem „Glaubensneuling“ helfen. Es ist das erste Mal, dass ich das bewusst tue. Es erfüllt mein Herz und ich bin völlig hin und weg von Gottes Wegen, Seiner Weitsicht und Seinem Puzzlespaß. Verzeiht, wenn einiges kryptisch erscheint, aber diese Gedanken sind Juwelen einer Geschichte, die mich für immer bewegen wird. Es ist der Anfang zweier Liebesgeschichten. Einmal zwischen mir und Jesus – auf neue Art… und einmal zwischen meinem guten Freund und Jesus – auf zarte Art – … und sie beginnen beide am Wochenende 28.08.-30.08.2020 in Berlin.

Achtung, kleinster Nenner …Keine schönen Worte, kein blumiger Aufdruck. Pure Echtheit. Pures Geständnis. Ohne Eigenlob, ohne Maske, ohne doppelten Boden.
Schonungslos auf Herzensgrund.
Wie recht der Spruch hat…. ….. „Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich“ (Johannes 14,1)

Jesus, es HAT sich erschreckt. Es hat Angst bekommen. Es wollte sich verstecken und zitternd vor Todesangst einfach nur Frieden finden. Jesus, mein Herz war auf Angsthasenpfoten unterwegs. Mein Herz hat das Ziel verloren. Mein Herz hat nur noch das Chaos, den Sturm, die Wellen und das Schlechte gesehen. Es türmte sich alles vor ihm auf. Jesus, mein Herz hat Dich nicht mehr gesehen. Jesus, das war die schlimmste Zeit meines Lebens zu glauben und zu fühlen, dass Du nicht mehr da bist. Für mich war dieses Gefühl das Schwärzeste überhaupt. Jesus, ich hab Freunden, Familie und mir selbst Angst gemacht. „Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde.“ (Psalm 73,25) ich hatte Dich gefühlt nicht mehr. Und habe aufgehört zu fragen, wo Du steckst, Jesus. Und mitten im größten tosenden Sturm wurde es sehr leise und Deine Stimme gab mir Frieden.
Ich liebe Dich, Jesus. Ich liebe Deinen Humor, ich liebe Deine Art mir Deine Anwesenheit zu zeigen. Du bist da. Dein Versprechen ist echt. Und Du hälst es seit Bestehen der Erde. Meine (Todes-)Angst vor diesem Wochenende war irrational. Sie war initiiert vom Loser Luzifer. Meine Sorgen sind zwar trotzdem nicht verschwunden, noch greifbar, aber ich sollte aufhören, Dir vorzujammern wie groß sie sind. Stattdessen sollte ich anfangen, den großen Problemen zu sagen, wie riesig DU bist. Du wolltest, dass ich nach Berlin gehe…. ich hatte mit dem Thema „zur Demo gehen“ bereits abgeschlossen. Wollte von Dir nur noch die „innere Akzeptanz der Lage“ und Frieden im Herzen. Auf einmal kommen meine besten Freunde und bieten eine Mitfahrgelegenheit an. Auf einmal sagt mein Mann, dass „wir einfach als Familie da hoch fahren“ …. und für einen Platz zum Schlafen hast Du auch gesorgt. Für uns 5. Was ich nicht sah… sehen konnte… Du warst jede Sekunde bei mir. Du hast mich nach Berlin geschickt. Ich dachte in meiner Kurzsichtigkeit, Du schickst mich auf eine Demonstration… Statt Freude drüber zu empfinden wurde ich immer verzweifelter. Hatte Angst vor Deinen Feinden, Angst, mein Zuhause hier auf Erden nicht mehr wieder zu sehen. Hatte was Gutes: ich hab Dir jeden Krümel meiner Schuld hingeworfen. Unsortiert, aber echt. Unchronologisch aber ganz. Ich hab die Abrechnung mit Dir gemacht. Und es tat gut zu wissen, dass ich in dieser Abrechnung keinen Cent meiner Sünde unterschlagen wollte, sondern Dir alles gab. Es war Sabbat, an dem Du mir zitterndem, kleinst-gläubigen Töchterchen den ganzen Tag Deine Anwesenheit bescheinigt hast. An jeder Ecke hast Du, Gott, Dich mir kleinem Menschen bewiesen. Du hättest keinerlei Verpflichtung dazu gehabt. Ich weiß, Du als der Höchste des Universums bist souverän genug, dass Du Deine Anwesenheit nicht zeigen, nicht beweisen hättest müssen. Dass Du alles Recht dazu gehabt hättest, Glauben zu fordern von einer, die Ihn doch seit ihrer Kindheit an kennt. Aber da Du Jesus pure Liebe bist, hattest Du Mitleid mit mir. Wann immer ich zweifelte, Angst bekam, warst DU da. Hast mir Leute an die Seite gepuzzlet, die mir den ganzen Tag über kleine Andachten via Sprachnachrichten, Bibelverse und Mut zu sprachen. Hast Du mir in regelmäßigen Abständen jemanden vorbeigeschickt, der den Glauben an Dich öffentlich bezeugte. Ich hatte kein T-Shirt, kein Schild, keinen vorbereiteten Bibelvers auf Pappe oder Banner. Ich hatte nur meine Bibel als letzten Grashalm auf dem Schoß. Und einen Bibelvers als letzte Hoffnung auf den Arm geschrieben: „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges und Zukünftiges noch irgendwelche Mächte, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns trennen kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesu ist, unserm HERRN.“ (Römer 8,38,39) Du, Jesus, hast jeden Christen auf der Demo in Berlin an mir vorbei geschickt. Du bist auf Nummer Sicher gegangen. Uns geschah nichts Böses. Wir erlebten den vermutlich ersten Sabbat unseres Lebens in einer Riesenmasse an Menschen, die Dich größtenteils nicht kennt. Meine Verzweiflung wurde groß. Ich sah Deine Ernte und ich sah uns vier kleine „Arbeiter“. Ich hab so viele Menschen gesehen, die es noch vor eine Wahl zwischen Dir und Loser Luzifer schaffen MÜSSEN. Und ich wusste nicht wie. Und da hast Du mir gezeigt, wie es klappen kann. *Think big, start with the first step* fang mit einem an, der Rest der Ernte wird andere Arbeiter finden, bete nur darum! (Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß; aber wenig sind der Arbeiter. Matthäus 9,37). Ok, sagte ich… gut. Eins nach dem Anderen. Die Demo ging für uns zu Ende, meine Übernachtungsgelegenheit fand, dass meine Kinder ins Bett sollten…. also kehrten wir heim zu meinem Freund und erlösten ihn von unseren Kindern. (Unendlich dankbar dafür ♡♡♡). Auf der Rückfahrt zu meinem Freund machte ich mit Dir, Jesus, was aus: Niemals mehr ohne Glaubenssparkonto und Jesus-Kredit unterwegs sein. Und als Danke öffnete ich die ängstlichen Fäuste und sagte: „mach Du mit ihnen, was Du willst. Diese Hände sind Deine Hände.“ Ich öffnete den Mund und sagte: „dieser Mund gehört Dir, lass mich Wahrheit sprechen und Deine Botschaft erzählen. Ich bin hier, gebrauche mich, wo DU mich haben willst. Weißt Du, Jesus, ich hab keinen Bock mehr, meinen Schöpfer zu fragen, ob ER meine Wege mitgehen möge… ich bitte Dich darum, Deine Wege mitgehen zu dürfen.“

Und weißt Du, Jesus, ich hab nicht kapiert, dass Du mich längst „benutzt“ hattest. Freitag abend. Für ein langes, erstes Gespräch über den Glauben, die Verzweiflung und den Tod mit meinem Freund. Ich bat Dich um 10 Minuten „Über Jesus reden können“ als Dank für die Übernachtungsmöglichkeit.. Du schenktest uns zwei mal ca 4 Std. Weißt Du Jesus, das hat mich geflashed. Aber es hat mir auch was gezeigt: ob man Demogänger ist oder nicht…. ist nicht wichtig. Es ist so egal. Dir geht es nicht um Demonstrationen, um Meinungen, Weltanschauungen. Dir geht es nicht um Politik oder Verschwörungen. Dir geht es noch nicht mal um die Sachen, die „die da oben planen“. Das Schicksal dieser Erde ist bereits geschrieben. Du hast auf Golgatha alles soweit klar gemacht, so dass niemand von uns mehr vor irgendwas Angst haben muss. Aber Du gehst mit. Mit verzweifelten in tiefe Täler. Mit ängstlichen Töchtern, mutigen Söhnen und allen Freigeistern auf Demos, bleibst gleichzeitig auf den Sofas und Stühlen zu Hause bei denen, die nicht mitkommen konnten oder deren Realität anders aussieht. Du bist überall. Bei Allen. Jesus, Du hast mir ungläubiger Tochter bewiesen, dass Du mehr drauf hast als das bisschen Todesangst in völligen Frieden umzudrehen. Oder mich durch einen Tag Demo zu tragen. Du hast bewiesen, dass DU puzzlest. Und wenn Du puzzlest, dann machst Du es individuell perfekt passend. Nicht jeder muss deswegen auf eine Demo. Aber ohne diese Demo wäre ich nicht kurzfristig und übelst spontan nach Berlin gefahren. Dir ging es primär nicht um die Friedrichsstraße oder die Straße des 17.Juni für mich und die Anderen. Dir ging es um diese eine Sache, die an diesem Wochenende beginnen sollte. Aktiv mit mir, denn Dein Geist war ja schon viel länger am Thema dran 😉 Begriffen hab ich das erst am Mittwoch, den 2. September. Du erschlägst mich ja nicht mit Deinen Plänen. Du wirfst die mir ja nur stückchenweise hin. Du hast viel Unrecht, Unglück, Angst, Unsicherheit, Verzweiflung und Ärger zu Deinem Ziel umgekehrt: Dich den Menschen zu zeigen. Du hast 2020, dieses verkommene Jahr, für mich (und meinen Freund) zum Jubeljahr gemacht. Wieviel haben wir ertragen, durchgemacht, wie viel Sorgen und Ängste halten uns noch trotz all den Gottesbeweisen gefangen… und doch: Du hast gesagt: wen der Sohn frei macht, der ist es wirklich frei. (Johannes 8, 36) Und dafür ein riesen Danke an Dich! Es ist sooo schön, Dein Werkzeug zu sein. Es ist sooo schön zu erfahren, dass das Arbeitsmaterial (er) durstiger und mutiger ist als das Werkzeug (ich) selbst. Das zeigt die Sehnsucht. Lass uns das durchhalten, möchte ich beten…. aber Du sagst mir: „hey, ich hab was angefangen. Ich mach das auch fertig. (Philipper 1,6) Dein Freund ist stur genug und Du auch. Das passt schon. Hört auf, Euch Sorgen zu machen. Egal welche Richtung! Ich habs immer noch im Griff. Ganzheitlich und weltumspannend. Was sollte mir unmöglich sein?“ Du hast recht, Jesus, wie immer. Schütze meinen Freund, Du weißt, dass der Loser Luzifer immer was dagegen hat, wenn der Schöpfer puzzlet und immer wieder Steine werfen wird. Ich bitte für seine Familie, damit sie ihn Dich finden lässt. Ich setze auf Deine Engel, ich setze auf Deinen Schutz und auf Dein Versprechen, dass alle Dinge, die uns passieren zu unserem Besten führen werden. (Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. Römer 8, 28).
Und Jesus? Danke! Aus den tiefsten Tiefen meines Herzens! Du bist gigantisch, mein König. Und danke für diesen Neuanfang mitten im „dunklen Tal“ mit Dir. Mit dem Vater. Mit dem Ratgeber, Deinem Geist.

In Liebe Deine B.

#NewLife

#EternalPromises

#inHumilityInsteadOfHumiliation

#ThanksToMyFriendsForEveryIntercession

Ein Kommentar zu “Herzenssache… wenn die Liebe Jesu mal wieder neu sortiert.

  1. Lieben Dank und herzlich Willkommen liebe Betti,

    für deine Worte hier, die „eigenhändig“ eingestellten
    und diese besondere und tiefe, wie herzliche und auch unkomplizierte Beschreibung über das,
    was dein Herz bewegt und erfreut …

    Tja und eigentlich wollte ich nicht der erste sein,
    der hier Worte als Echo und so ein schnödes „Like“ hinterläßt,
    doch konnte ich meine Freude nicht länger zurückhalten (grins).

    Nochmals lieben und besten Dank,
    Raphael.

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