… immer noch eine persönliche Entscheidung?

… und eine Aufgabe, Aufforderung, ja mittlerweile auch Herausforderung,
die aktuellen Geschehnisse, die Veränderungen in unserem Leben zu bewerten.
Dazu gibt reichlich Informationen in unserem Alltag,
wichtige und weniger wichtige betreff unseres täglichen Lebens
und ja,
wir müssen hier Entscheidungen treffen, kund tun und umsetzen
– im Großen, wie im Kleinen – Tag für Tag.

Diese Entscheidungen sollten und dürfen auf unserer Erkenntnis, unser Erfahrung
und eben den uns zur Verfügung stehenden Informationen basieren.
Die Frage, der wir uns da wieder und wieder stellen müssen ist die,
wie verläßlich, tragend, zielführund und letztendlich wahr sind diese Informationen?
Aufgrund dieses gewonnenen Fundaments entscheiden und bewerten wir,
was in unserem Leben wichtig (und wahr) ist und
was wir in die Tat umsetzen
oder eben nicht.

So stellt es sich irgendwann (am Liebsten möglichst früh) heraus,
was denn tragend ist in unserem Leben – und dieses gewonnene Fundament wird dann Basis für unsere Entscheidungen und bestimmt unsere Wahl und unser Leben.

So scheint es, zumindest für mich, nur ein tragendes Fundament zu geben
und dieses Fundament stützt sich auf etwas, was wir Wahrheit nennen.

Die Frage, die sich dann stellt ist:
Was ist Wahrheit?
und logisch, wie folgend stellt man sich dann auch die Frage:
Was ist Lüge?
-> also Informationen, Aussagen bis hin zu Weltbildern und Ideologien,
die nicht tragend sind, die negative Folgen für uns haben
und die sich als un-wahr entpuppen,
manche früher, andere später …

Ist es ergo unser Aufgabe, um ein „lebenswertes“, freudvolles Leben zu führen,
die Lügen in unserem Leben auszuschließen, zu erkennen und zu eliminieren?
Denn eigentlich wollen wir doch ein Leben führen,
welches uns die Möglichkeit gibt zu wachsen,
als WIR und auch als Ich in diesem WIR,
welches uns reine Freude, Frieden und Liebe schenkt.

Doch wie erkennen wir die Lüge?,
steht uns hier ein Maßstab zur Verfügung,
gibt es eine Struktur, Trigger und Zeichen,
um dieses neutral, faktisch und doch klar und effektiv zu erkennen?

Gibt es also die Strukturen und Merkmale, welche wir wahrnehmen können,
um der Lüge samt ihren noch gefährlicheren Teil- und Halbwahrheiten
auf die Schliche zu kommen?
Denn es ist unbestritten, daß wenn wir eben diese für uns eliminieren können,
unser Leben ein einfacheres und freudigeres sein wird.

Eines der gravierenden Hauptmerkmale der Lüge sind
Widersprüche.

Widersprüche in den Aussagen, den Behauptungen, den Argumentationen
und den Begründungen sind ein heftig Indiz dafür,
daß die „Sache“ da nicht rund ist,
weder aufbauend, strukturiert, logisch noch hilfreich und wahr.
Erstrecht und insbesondere, wenn diese dann noch
begleitet und verknüpft werden mit Zwang oder Angst und Schuld.
(doch dazu an anderer Stelle bald mehr)

Diese Widersprüche (nach umfänglichem Erkennen folglich Lügen)
sorgen für Verwirrung, Unsicherheit und befördern, wie schon geschrieben,
über lange Sicht zu dem noch neben der Angst Unge.wiss.heit,
was ein weiterer Effekt der Lügen ist,
auf den bewußt gesetzt wird von denen,
die da diese gezielt Lügen in die Welt bringen.
So darf man auch hier wiedermals die Frage stellen nach
Intention und End-Ziel derer,
wie eben der verwandten Lügen.

Nehmen wir nur als kleines Beispiel und zur Veranschaulichung
betreff der subtilen, wie tieferen Wirkungsstruktur(en)
dieses allseits bekannte und profane „Bonne mots“:

„Was scherrt mich mein Geschwätz von gestern?“
(wenn wir nur das Positive hier sehen wollen, ja, dann kann man davon ausgehen,
daß da jemand, wohl auch permanent und täglich dazu lernt)

Was ist dann jedoch mit Aussagen und Argumentationen von Menschen und Institutionen,
die wir derzeit in großer Vielzahl vernehmen dürfen,
die heute das Eine postulieren und
am nächsten Tag mit dem Gegenteiligen, sich widersprechenden, daher kommen …
– dies dann als aktuelle Wahrheit darstellen
und unwidersprochen die Umsetzungen dessen,
also ihrer Aussagen, Feststellungen und auch wissenschaftlich-fundierten Erkenntnisse fordern.

Und erkennen wir, in diesem „Jetzt“ oder nehmen wir es gar wahr,
daß wir mit und über diese Aussagen, „Fakten“ bis hin zu Verordnungen
gespielt werden“ und gar nicht nach unseren Entscheidungen gehandelt wird?

… und dazu wird noch weiter verunsichert,
eben mithilfe dieser Widersprüchlichkeiten, der Behauptungen,
welche keinerlei Basis für produktives, gemeinschaftliches, liebevolles, und wahres Handeln in sich tragen!

Wenn wir also auf diese Widersprüche treffen,
die aktuell, wie seit geraumer Zeit mehr und mehr zementiert werden
oder als alternativlos dargestellt werden
ohne das „man“ hier Aufklärung samt Logik mitliefert,
befördert oder zu läßt

dann sollten doch bei uns die Alarmglocken schrillen
, oder?
– und das, wo die Lüge mit ihren subtilen, wie noch gefährlicheren „Schwestern“,
der Halb-, wie der Teil-Wahrheit vor der Tür steht
oder mitunter schon Eingang gefunden hat
… „in unser Haus“.

Kann es sein, daß wir mittlerweile gelernt haben,
mit diesen Lügen zu leben,
haben wir uns mit ihnen arrangiert oder tolerieren wir sie gar?,
(kleine Erinnerung: vom lateinischen Verb tolerare „tragen, ertragen, erdulden“)

… um uns irgendwie,
und um das Beste für uns daraus zu machen,
dann durchschlängeln?
… durch den immer mehr wuchernden Lügenwald,
bei dem wir vor lauter Bäumen eben diesen Wald garnicht mehr
erkennen mögen
… oder wollen?

Wie weit mag meine „Conclusio“ jetzt daneben liegen,
daß mit der Lüge der Betrug einher geht
oder wissen wir das nur zu gut?

Integrieren wir sie, die Lüge und den Betrug,
lassen wir beide zu, in unserem Leben
und erkennen wir nicht, daß wir dadurch aktiv
auch noch an unserem Selbstbetrug, unserer Selbsttäuschung arbeiten,
das befördern, was wir eigentlich gar nicht wollen
und diesem System, dieser Methodik weiter den Boden bereiten
… und in Folge auch hier wieder in einer Zwickmühle landen?

Denkst du, daß dem nicht so ist?
Dann erlaube dir und uns, hier deine Worte zu verschenken
für einen offenen, fruchtbaren Diskurs,
frei von Zwängen und doch bedacht darauf,
Ursache wie Wirkung zu erkennen, zu benennen,
gemeinsam zu wachsen und den Horizont zu weiten,
auch wenn an diesem gerade eine Gewitterfront hochzieht.

Das für den Moment hier, wo ich denke,
wenn es Zeit und Muße erlauben,
daß es eine Fortsetzung zu dem Thema gibt,
auch mit dem Echo und dem Input deiner Worte hier.

Liebe Grüße und in Vorfreude,
wir lesen uns ,
Raphael.

4 Kommentare zu „… immer noch eine persönliche Entscheidung?

        1. Nee, Maren,

          ich habe mal dort mein karges Brot verdient (;-).
          Da ich aber konsequenterweise das System, so weit es geht, verlassen habe,
          bin ich nicht mehr im Krankenhaus,
          sondern in einem „privaten“ Dienstverhältnis …,
          wenn man das so umschreiben kann.

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