„Wer aber durchschaut“

Seit nun schon geraumer Zeit hängt ein Spruch an meiner Wand.
Beim Spaziergang heute Morgen war er, der Spruch, dann auch wieder da,
in meinen Gedanken präsent und irgendwie auffordernd …

Gut es sind alte Worte, doch sie, die Worte, sind einfach nur stark, treffend und gehen tief –
gerade in diesen, aktuellen Zeiten.
Deshalb spricht nichts dagegen, ihnen hier Raum zu geben.
Wer weiß, ob sie dich nicht nur ansprechen, sondern gleichzeitig etwas geben mögen:

„Wer aber durchschaut
in das vollkommene Gesetz
der Freiheit
und darin beharrt
UND
nicht vergeßlicher Hörer,
sondern ein Täter,
der wird selig sein
in seiner Tat.“

(Jakobus 1:25)

Wahrlich, wir sind in einer Zeit, wo es reichlich zu durchschauen gibt;
eine Zeit und deren Umstände, die uns dadurch in besonderer Form einladen.

Auffordert Wahr.zunehmen
– nicht nur diese seltsamen Strukturen,
welche da um uns gesponnen werden,
sondern

Aus.Schau zu halten nach diesem „vollkommenen Gesetz„,
nach diesem in sich gegründeten Prinzip – … der Freiheit UND der Liebe.
Sollte das nicht wie ein Fundament sein,
ein Fundament, das uns trägt …

… und eben Basis, Prinzip, Grundsatz für unser Handeln, für unser TUN ist?
Einer Liebe, die sich hingibt, die eben auch selig macht.

Doch kennen wir überhaupt noch „diese Liebe“?


oder hat man sie uns abspinnstig gemacht,
verwässert, vergewaltigt und amputiert.
Fast so weit, daß wir vor dieser ungefärbten Liebe gar Angst haben?,
wohl auch, weil wir sie zu wenig kennen oder kennenlernen durften?

Es darf noch ein Zitat aus diesem „wunderbaren alten Buch“ sein,
wo diese Liebe eigentlich klar beschrieben ist und
darüber hinaus auch seit etlichen Jahrhunderten uns „zur Verfügung“ stehen würde,
wenn wir denn nachlesen würden oder nachlesen könnten
(was uns von einer Seite ja auf verschiedenste Weisen versagt wird).

„Die Liebe ist langmütig und freundlich,
die Liebe eifert nicht,
die Liebe treibt nicht Mutwillen,
sie blähet sich nicht,
sie stellet sich nicht ungebärdig,
sie suchet nicht das Ihre,
sie läßt sich nicht erbittern,
sie rechnet nicht das Böse zu,
sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit,
sie freuet sich aber der Wahrheit;

sie verträgt alles,
sie glaubt alles,
sie hoffet alles,
sie duldet alles.
Die Liebe höret nimmer auf …

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe,
diese drei;
aber Liebe ist die Größte unter ihnen.“

(Korinther 13:4 ff.)

Suchen wir nicht alle diese Liebe?,
ist diese Sehnsucht nicht in uns verankert?

Und suchen wir nach der Quelle dieser Liebe,
weil uns dürstet?
… nach diesem vollkommenen Prinzip!

Wir, und wohl ich zugenüge, lassen uns „abspeisen“
mit einem billigen Aspekt, mit einem Replikat,
mit blinkenden Versprechungen,
welche uns am Besten noch einfach so in den Schoß fallen
oder wir gehen gar einen Deal ein –
auf verschiedenen Ebenen.

Ich mußte feststellen,
daß mich das,
dieser vermeintlich „einfache Weg“,
samt den tollen Versprechungen

nicht getragen hat
und vorallem kein Fundament war/ist…
… und noch nichtmals „Freiheit“ im Gepäck hatte.

Tja, was bleibt?
… in diesen Tagen der Entscheidung??

Das für den Moment und eben auch „mit diesem offenen Ende“,
welches durchaus abrupt daher kommt,
jedoch dir Platz läßt:

Aus.Schau zu halten,
vielleicht auch abzuwägen
oder eben im Besonderen Wahr.zunehmen.

Danke für euren Langmut,
wir lesen uns (;-),
Raphael.

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